Erfolgreich einen eigenen Blog starten

Erfolgreich einen Blog starten

Mich haben in letzter Zeit einige Fragen von euch zu diesem Thema erreicht. Ihr wolltet wissen: Was muss ich beachten, wenn ich einen eigenen Blog starte? Wo kaufe ich mir die Domain? Wie funktioniert das mit der Datenspeicherung? Was ist ein Host?

Vor 3 Jahren, als ich meinen eigenen Blog gegründet habe, hatte ich nicht wirklich ein Konzept. Ich wusste ich liebe das Schreiben und Fotografieren, aber das war’s auch schon. Und so habe ich weder mit einer guten Kamera noch mit Wissen zu SEO, Google Analytics & Co. einfach drauf losgeschrieben. Damit alle von euch, die auch überlegen einen eigenen Blog zu starten, das Ganze etwas strategischer angehen können, habe ich einen kleinen Guide zusammengestellt.

1. Über was möchtest du schreiben?

Bevor du den Blog startet, solltest du dir überlegen, über welche Themen du schreiben möchtest. Fashion, Beauty, Lifestyle, Sports, Automotive, Travel, Food und und und. Die Liste ist endlos, aber um erfolgreich zu sein solltest du dich auf ein paar wenige Kernthemen fokussieren. Besonders für Brands, die auf der Suche nach Content Creators sind, ist es wichtig, einen roten Faden in deinen Beiträgen zu erkennen. So können sie sich sicher sein, dass sie die richtige Wahl bei der Umsetzung ihrer Kampagne treffen.

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mir bei diesem Thema selbst an die Nase fassen muss, denn schon seit Beginn meines Blogs schreibe ich über die Dinge, die ich liebe. Und das sind, wie ihr wahrscheinlich wisst, sehr sehr viele. An dieser Stelle möchte ich euch fragen, ob euch das verwirrt/nervt, dass ich über Fashion, Beauty, Food, Lifestyle, Travel und München schreibe und ihr euch wünscht, dass sich mein Blog auf weniger Themen fokussiert? Oder ist es ein Anreiz, auf meiner Webseite Informationen über so viele verschiedene Themen zu finden? Das interessiert mich wirklich sehr und ich freue mich über eure Kommentare!

2. Den passenden Blognamen finden

Nachdem du dir überlegt hast, welche Themen dein Blog behandeln soll, brauchst du einen aussagekräftigen Namen. Dieser sollte kurz und prägnant sein, damit er leicht in den Köpfen der Leser bleibt. Auch eine leichte Aussprache und Lesbarkeit sind wichtig. Von vielen aufeinanderfolgenden Umlauten, wie zum Beispiel “wndrlst” rate ich eher ab. Such dir einen Namen, der selbsterklärend oder sogar originell ist. Er kann sich wie folgt zusammensetzen:

  • Dein Name: z.B. lauraherz
  • Das Thema, das du behandelst: z.B. fashiioncarpet
  • Ein fiktiver Name: z.B. theblondesalad

Am Besten du nimmst ein weißes Blattpapier zur Hand und schreibst alles auf, was dir einfällt. Alle Wörter auf eine Blick zu sehen hilft meist, den richtigen Namen zu finden. Zieh auch gerne ein paar Bekannte zu Rat, denen du deine Ideen präsentierst und vergiss nicht, auf die oben genannten Eigenschaften zu achten, die einen guten Blog ausmachen.

Leerer Zettel und Stift

Falls dir partout kein guter Name einfällt oder du mit deinen Ideen noch nicht zu 100% zufrieden bist, dann hilft ein Blognamen-Generator. Viele der Tools haben auch einen Domain-Checker integriert. So kannst du sehen, ob der Name noch frei ist:

3. Eine Domain kaufen

Die Domain ist eine Internet-Adresse, die man jeweils für ein Jahr bei einem Registrar mieten kann. Ich habe meinen Domain-Namen damals über WordPress registriert. Hier der Link: https://wordpress.com/start/about. Übrigens: Für einen deutschen Blog eignet sich am besten eine .de-Domain. Ich habe mich damals für eine .com-Domain entschieden, da es internationaler klingt 🙂

4. Der richtige Host für den Blog

Als Hosting bezeichnet man den Server auf dem die Webseite-Daten gespeichert sind. Hier habe ich mich damals ebenfalls für WordPress entschieden. Zu Beginn hatte ich den Free-Tarif, da ich erst einmal herausfinden wollte, ob das Bloggen überhaupt etwas für mich ist. Der Vorteil: Dieser Tarif ist kostenfrei und um Updates und Sicherheitsverbesserungen musste ich mir keine Sorgen machen. Der Nachteil: Ich war sehr eingeschränkt, was Plugins, Einstellungen oder Layout Veränderungen anbelangte. Zudem hatte mein Blog die Endung .wordpress.com. Das ist für den Anfang vielleicht okay, aber nicht sehr professionell.

Mit der Zeit habe ich auf den Premium-Tarif gewechselt. Mit diesem Paket hatte ich viel mehr Möglichkeit:

  • Entfernung des WordPress.com-Brandings
  • Installieren von Plugins
  • Integration von Google Analytics
  • Benutzung von SEO-Werkzeuge
  • Auswählen aus einer unbegrenzten Anzahl von Themes
  • Hochladen eines eigenen Themes
  • Nutzung der Live-Chat-Funktion bei Problemen
wordpress tarife

Das ist alles schön und gut, hat aber natürlich seinen Preis. 25€ pro Monat, die jährlich abgerechnet werden, sind nicht gerade günstig. Daher habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, mit meinem Blog zu einem anderen Host umzuziehen. Sobald geschehen werde ich euch berichten 🙂

Für jeden, der mehr über die verschiedenen Hoster erfahren möchte, habe ich hier einen guten Artikel gefunden: https://www.gruender.de/wordpress-hosting/.

5. Der letzte Schritt, bevor du loslegen kannst: Ein Theme wählen

Mit Einrichtung der Domain bei WordPress, konnte ich mir damals auch ein kostenloses Theme aussuchen. Da ich damit jedoch sehr eingeschränkt war, habe ich mir nach ca. einem Jahr ein Theme gekauft. Es gefällt mir nun schon viel besser, da es mehr zu mir passt und auch einige Features bietet, die das Kostenlose nicht konnte. Allerdings muss ich sagen, dass es immer noch ein paar Dinge gibt, die ich mit diesem Layout nicht umsetzen kann, was mich manchmal frustriert. Schließlich zahle ich Geld dafür und möchte dann auch, dass es zu 100% meinen Wünschen entspricht. Der nächste Schritt ist daher, einen Developer zu finden, der mir ein auf meine Wünsche angepasstes Layout erstellt. Wenn ihr jemanden kennt, der jemanden kennt, dann gerne her mit dem Kontakt 🙂

6. Was muss ich sonst noch beachten?

Hast du alles Technische eingerichtet, steht das Grundgerüst. Juhuu! Jetzt brauchst du im Grunde nur noch einen Laptop/PC, eine Kamera und Durchhaltevermögen und schon kann es losgehen! Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Beitrag helfen und habe den ein oder anderen dazu motiviert, einen eigenen Blog zu starten.

Love,

Du hast schon länger einen Blog und nun entdeckt, dass Bilder und Content von dir geklaut wurde? Lies hier, was du am besten machen kannst.

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